Das „Allgäuer Haus” aus Reichenbach

von Agnes Schöll am 01.12.2013
Allgäuer - Heft 63

Für meine Sammlung alter Bilder von Reichenbach habe ich auch diese interessante Postkarte bekommen. Klar ist auf jeden Fall, dass es sich unverkennbar um eine Fotomontage handelt. Die Karte mit dem Reichenbacher Panorama mit Entschenkopf, Nebelhorn und Rubihorn gab mir Anlass weiter nachzuforschen. War es das Allgäuer Haus in Oberstdorf bei der Klausenkappel oder eine Postkarte für die ersten Gäste in Reichenbach? Was war das für ein Haus und wo stand es?

Allgäuer - Heft 63

Als „Allgäuer Haus” bezeichnet wurde auch das Anwesen in Oberstdorf, Sonthofener Straße 3, ehemals Hs.Nr. 313 (Dr. Wunderlich).

Allgäuer - Heft 63

Christina Heim (1863 – 1907) oder „Heims Christiny” (Vermerk auf dem Originalfoto).

Ursprünglich stand das Gebäude in Reichenbach und wurde 1905 bei einer Ausstellung in München gezeigt. Den alten Standplatz konnte ich dann auch erfragen. Er befand sich zwischen dem Gasthof Hirsch und dem heute östlich anschließenden Anwesen Nr. 22. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts war hier eine Familie Bach ansässig. Josef Bachs Witwe heiratete 1819 Johannes Heim. Anfang 1900 war die Enkelin Christina Aicher, geb.Heim, Besitzerin des Hauses Nr. 23. 1903 verkaufte sie das Wohnhaus mit Hof und Garten um 2.300 Mark an den benachbarten Hirschwirt Gerhard Schweinberger. Schwieriger war es herauszufinden, warum das Haus im Jahr 1905 versetzt wurde. Ein kleiner Zeitungsausschnitt gab hierüber Auskunft: „Man sagt, dass der Milchwirtschaftliche Verein im Allgäu es war, der die großen Mühen auf sich nahm” und das Haus auf einer Ausstellung in München zeigte.

Der 1887 gegründete Milchwirtschaftliche Verein trug maßgeblich zur Verbesserung der Allgäuer Landwirtschaft bei. Landesökonomierat Xaver Ott aus Eggen bei Kempten stand dem Verein ab 1899 vor. Der 1848 geborene Josef Anton Müller - „dr Friburgar” -, aus Oberdorf bei Fischen, wurde 1902 sein Stellvertreter. 1893 wurde die Allgäuer Herdebuchgesellschaft als Tochter-Organisation gegründet. Ab 1899 führte sie Landesökonomierat Anton Hauber aus Altstädten. Dem Milchwirtschaftlichen Verein stand „eine besonders große Aufgabe durch seine Beteiligung an der im Juni 1905 in München stattfindenden Ausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft bevor”. Ab 1904 betrieb er „die nötigen Vorbereitungen für dieses für die Allgäuer Milchwirtschaft so wichtige Unternehmen mit großem Eifer”.
Es ist denkbar, dass auch der Hirschwirt Gerhard Schweinberger aus Reichenbach etwas mit dem Verein zu tun hatte, da er 1900 eine große Lagerhalle anbaute, um Futtermittel zu vertreiben. Wie das Haus Nr. 23 in den Besitz des Milchwirtschaflichen Vereins gelangte, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

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Der Altstädter Bürgermeister und Landesökonomierat Anton Hauber (1851 – 1930).

Das gut 200 Jahre alte Haus, mit Stall unter der Stube, wurde in Reichenbach abgetragen, auf Fuhrwerke verladen und nach Langenwang gebracht. Ein Haus zu versetzen war zu dieser Zeit bestimmt nicht so ungewöhnlich, aber wahrscheinlich so mühsam und kostenaufwändig wie heute, wenn ein denkmalgeschütztes Haus versetzt wird. Der Langenwanger Zimmermeister Johann Müller stellte mit seinen Gehilfen das Haus in der eigenen Buind wieder auf und ergänzte es originalgetreu. So wurde der Dachgiebel dem Haus in der nächsten Nachbarschaft, Langenwang Haus Nr. 14, nachgebildet. Die alte Haustüre stammte aus Weiler bei Fischen. Darüber befand sich ein Balken mit der Inschrift:

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Inschrift über der Haustüre

In der oberen Stube wurde eine 1813 von Norbertus Scholl angefertigte Decke aus der oberen Mühle in Hindelang eingebaut.
Das Haus wurde danach erneut zerlegt, auf die Eisenbahn verladen und nach München gebracht. Dort baute es Zimmermeister Müller wieder auf. Er schickte Anfang Juni aus München an Pfarrer Johannes Schiebel die herzlichste Grüße und schrieb dazu: „Ersuche Sie um einige Breitachklammkarten, wie stehts mit der Klamm ists fertig? – wir haben noch eine Woche!” Die Breitachklamm war jedoch schon am 5. Juni 1905 eröffnet worden, die Nachricht hatte Müller in München wohl noch nicht erreicht.

Bereits in Langenwang hat der Sonthofener Hoffotograf Fritz Heimhuber das Haus mit „Hebauf-Tännele” und den Handwerkern fotografiert. Daraus erstellte er die bekannte Postkarte vom „Allgäuer Haus”. Die Baumeister bzw. Handwerker erhielten später einen Glaskrug mit Zinndeckel, auf dem nebenstehendes Motiv (Seite 2621) abgebildet war. Ein Krug befindet sich heute im Heimathaus Fischen. Theodor Aufsberg stellte das Heft „Milchwirtschaft und Viehzucht im Bayer. Allgäu” mit Text und Heimhubers Fotos zusammen, welches die Besucher der Ausstellung als besondere Erinnerungsgabe erhielten.

Das Heft ist für sich allein eine Fundgrube, denn es listet alle Ausstellungsgegenstände samt ihrer Herkunft auf: eine Korntruhe (Altstädten), eine alte Schnitztruhe (1672, Hindelang), eine Wanduhr mit Holzgetriebe und Glasglocke, einen Geschirrschrank (1783, Langenwang), das Ölgemälde „Die vier Jahreszeiten” (Schöllang, gemalt vom Kunstmaler Franz Anton Weiß aus Rettenberg, 1763), eine vom „Kunsteleven” Franz (?) Schmid aus Oberdorf gemalte Himmelbettstatt (Bolsterlang), eine Scherrzither und ein Hackbrett (1805, Bolsterlang) usw.

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Bildausschnitt mit Richtbaum aus dem Foto von F. Heimhuber, Langenwang 1905.

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Das „Allgäuer Haus”
vom 29. Juni bis 4. Juli 1905 in München
bei der 19. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung fand am 29. 6. 1905 auf der Theresienwiese - in Anwesenheit von Sr. kgl. Hoh. Prinzregent Luitpold - durch den Präsidenten der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, Prinz Ludwig von Bayern, auf der großen Tribüne am Ring statt. Balthasar Landerer von Unterjoch spielte ihnen, vor dem „Allgäuer Haus”, auf seinem selbstgefertigten Hackbrett ein Ständchen. Weiter sind auf dem Foto in der Mitte Josef Anton Müller mit dem Besen und ganz rechts Matthias Übelhör von Weiler mit einem Kind zu erkennen.

Im Ausstellungskatalog heißt es:

„Für die alpwirtschaftliche Ausstellung stellt der Milchwirtschaftliche Verein aus Kempten ein original 200 – 250 Jahre altes Allgäuer Haus mit einer vollständigen Einrichtung in Originalen aus, um zur Darstellung zu bringen, wie der Allgäuer Bauer um die Mitte des vorigen Jahrhunderts seine Land- und Milchwirtschaft betrieb und wie er wohnte. Um jene Zeit begann die Käseproduktion für den Handel nach außen, Getreide- und Flachsanbau wurden eingeschränkt.”

Weiter wird ausgeführt:

A - Hausgang: Zugleich Küche. Die „Leuchte” (Kochstelle) mit Dreifuß, Koch- und anderes Geschirr, Schüsselrahmen. Zugleich Käserei für ein paar hundert Maß Milch. Feuerstelle, Kessel, Presse, Stotzen und sonstige Geräte.

B - Stube: Vollständig eingerichtet.

C - Gaden: Vollständig eingerichtet.

D - Obere Stube: Etwas vornehmer eingerichtet.

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„Prunkstube” eines Allgäuer Bauernhauses. (Entnommen aus: Max Förderreuther, „Allgäuer Alpen, Land und Leute”, Kempten 1906)

E - Soller:. Oberer Hausgang und hintere Kammer. Truhen für Vorräte, Gerätschaften für Flachsbereitung, Werkzeuge für Haus, Wald und Feld.

F - Bône:. Geräte- und Heuboden. Heu, Gsodstuhl (Häckselstuhl), Bleymühle (Windfege), Schneidesel (Schnitzbank), Flachsbreche.

G - Ausstellungsraum: „Im Tenne”.

H - Stall: Wie im Allgäu früher gebräuchlich, ganz aus Holz mit Raufen, Barren und Krippen. Die Schwänze der Tiere werden häufig der Reinlichkeit wegen mit Schnüren aufgebunden. Güllengrube unter dem Stalle. Besetzt mit 6 Stück graubraunem Rindvieh, Ziege, Schaf, Hühner.

I - Käsekeller: für Rundkäse - sonst Tenne und Schupfe, Gestelle auf denen die Emmentalkäse in üblicher Art und Weise gelagert werden.

K - Kühlraum: für Weichkäse - sonst Tenne und Schupfe.

L - Raum: für Kältemaschine.

M - Genter: Trockengestell, dem Hause außen angebaut, Garben von Flachs, Getreide, Bohnen (zugleich Bienenstand)

N - Unter dem Vordach im Schuppen im Freien: Heinzen aufgehängt, Sense, Gabel, Rechen, Sichel,
Flegel usw., verschiedene Wagen und Schlitten, Pflug und Egge.

Dazu noch einige Ergänzungen bzw. Auszüge:
A: Im Hausgang befand sich früher die „Leuchte” (Kochstelle), gleichzeitig wurde auch in diesem Raum die damals noch kleine Käserei betrieben.

Auszug:
„Ausgestellt wird das Idyll einer alten Käserei des 19. Jahrhunderts. Alle Gebrauchsgegenstände sind vom ersten bis zum letzten Originale, die mit vieler Mühe im ganzen Algäu zusammengesucht werden mussten. Die uralte Kaffeemühle, der Pfannenschlitten, die Zinnteller, die Krüge, die Lichthänge mit Schmelzlicht, Putzschere und Feueranzünder, der ,Knöpflar’ oder ,Spätzlar’ zur Bereitung der Nationalspeise: Kässpätzle usw. Es ist gerade, als ob alles erst vom Besitzer verlassen worden sei. Der alte verbeulte Kupferkessel am hölzernen Galge, die Holzstotzen von 1827 aus der Willersalpe am Gaishorn und von der Mädele-Alp, das Handbutterfaß, das Meßschaff mit hölzernem Seihtrichter, gefüllt mit Fichtendaas, der Kästreiber in seiner Urform als Tännele mit abstehenden Ästen, die alte Balkenpresse (Bengellade), der Dreifußkessel zur Bereitung des ,Molkenzig’. Der ganze Raum ist alt und rußgeschwärzt, wie es die ,Käskuchen’ dieser Jahre waren.

Und nun mit einem Schritt über die Schwelle hinaus in das ,Jetzt der Käserei’. Durch die Firma Otto Fleschhut in Immenstadt sind alle Gerätschaften, die der moderne Käser braucht, hier vorgeführt.”

G: Im Ausstellungsraum „im Tenne” stellen verschiedene Vereine aus: Allen voran der Milchwirtschaftliche Verein im Allgäu: Mitgliederstand, Ein- und Ausgaben, Statuten und Geschäftsordnungen usw. Die Fotografien und Pläne der alten und neuen Sennküchen, Alphütten, Stallung und Geräte wären heute bestimmt höchst interessant, ebenso die damalige Literatur über das Allgäu, die alten Alprechnungen und Handelsbücher.

H: Im Stall standen „Allgäuer, Schwyzer und Montafouner” Vieh von den Ausstellern F. Krauß, Märzisried, J. B. Müller von Oberdorf, E. Kollmann von Weitnau und J. Becherer von Eichholz, ein Steinschaf „Huder” von Johann Ludwig [?] Müller, Oekonom aus Oberdorf bei Fischen, die dunkelbraune Gais „Laura” vom Allgäuer Schlag und ein Stamm „alte silbergesprenkelte Landhühner”.

I: Im Käsekeller stellten unter anderen die Sennerei-Genossenschaft Gunzesried, Käse- Großhandlung Ottmar Herz von Sonthofen, Josef Anton Weber aus Ofterschwang und Franz Sales Zillibiller aus Hindelang Schweizerkäse von Emmentaler Art aus. Auch Johann Anton Müller und seine Brüder, Oekonomie- und Käsereibesitzer von Oberdorf bei Fischen, sind aufgeführt.

K: Im Kühlraum wurden Weißlacker, Romadur, Edelweiß-Camembert, Limburger-, Edelrauten- und Allgäuer Dessert-Rahmkäse ausgestellt.

Allgäuer - Heft 63

Käserei aus dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. (Entnommen aus: Josef Spann, „Alpwirtschaft”, 1923)

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„Leuchte” (Kochstelle) mit Käsekessel am „Galgen”. (Entnommen aus: Josef Spann, „Alpwirtschaft”, 1923)

Das Allgäuer Anzeigeblatt berichtete:

„In München fand das Allgäuer Haus so allgemeinen Beifall, dass es auch über das Oktoberfest (24. 9. – 8. 10. 1905) noch mal aufs Neue dem allgemeinen Besuche geöffnet wurde” ... und „kaum waren die letzten Oktoberfestgäste zu Hause, so wurde schon mit dem Abbruch begonnen und das Allgäuer Haus wanderte zur Landesausstellung nach Nürnberg.”

Das „Allgäuer Haus” – vom 12. Mai bis 15. Oktober 1906 in Nürnberg

Das hundertjährige Jubiläum des Königreichs Bayern feierte man nicht in München, sondern in Nürnberg mit der Jubiläums-Landesausstellung 1906. Die Ausstellung wurde vom Bayerischen Gewerbemuseum organisiert. Elektrizität und Elektrotechnik spielten dabei eine wichtige Rolle. „Es war ein Ausstellungsplatz von 500.000 m2 zu beleuchten, die Fassaden der Gebäude zu illuminieren, 25.000 Glühbirnen und ca. 700 Bogenlampen müssen hierzu verwendet werden.” Die Ausmaße entsprachen denen einer Weltausstellung und zogen ein Millionenpublikum, genau 2.545.525 Personen, an.

Unser „Allgäuer Haus” wurde in Nürnberg am Dutzendteich wieder aufgebaut. Die Innenausstattung änderte man diesmal etwas ab. Statt der Stallung wurde ein Wirtschaftsraum eingebaut, der zum Verzehr ausschließlich Allgäuer Produkte bestimmt war: Käse, Butter, Honig, Bier, Apfelwein und Obstschnäpse.

Auch in Nürnberg erfreute sich das Haus eines ungeheuren Besuches, so heißt es z. B.: „Stimmung packt einen beim Anblick des Allgäuer Hauses, sei es von außen oder innen, schlechter wird sie nicht, wenn wir uns irgendwo an einem der massiven Holztische niederlassen, um uns auf allgäuerisch zu stärken.” Mehr als ein Jahr stand das Haus in Nürnberg, bevor der Zimmermeister Müller von Langenwang wieder Reisevorbereitungen für die Heimfahrt treffen konnte.

Allgäuer - Heft 63

Als Werbung für die Landesausstellung diente diese Postkarte.

In einem mit 1907 datierten Zeitungsausschnitt heißt es:

„Herr Josef Anton Müller aus Oberdorf, der Allgäuerbauer bei der Ausstellung in München, hat das Haus käuflich erworben und wird dasselbe in der nächsten Nähe des Pfarrdorfs Fischen in etwas erhöhter Lage wieder aufbauen lassen. Sämtliche Baumeister haben das ihrige dazu beigetragen, das Haus recht geschmackvoll auszustatten, besonders sind die Täfelungen sehr stilvoll ausgeführt sowie auch die Malereien. Als Meisterstück präsentiert sich die herrliche Plafonddecke im ersten Stocke. Herr Josef Anton Müller in Oberdorf hat keine Kosten gescheut alles recht einladend und praktisch einzurichten, auch das ganze Haus mit elektrischem Lichte zu versehen.”

Die ersten Mieter und späteren Besitzer waren der Fischinger Arzt Dr. med. Hermann Borttscheller und seine Familie, die das schöne „Allgäuer Haus” in Maderhalm bewohnten. 80 Jahre später, im November 1987, wurde das einstige „Musterhaus”, das in den letzten Jahren verwahrloste und baufällig geworden war, abgebrochen.

Die beiden Ausstellungen von 1905 und 1906 waren ein großer Erfolg für den Milchwirtschaftlichen Verein und schon damals eine gute Werbung fürs Allgäu. Es wird „auch der Männer dankbar gedacht werden, die an der Spitze des Unternehmens standen, darunter in erster Linie des Herrn Oekonomierat Hauber und allen, die das Unternehmen in irgend einer Weise förderten.”

Allgäuer - Heft 63
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1907 wurde das Haus letztmalig errichtet in Fischen, Maderhalmer Weg.

Anmerkungen:
Anton Hauber wird, als hervorragende Leistung, der Bau eines Allgäuer Holzhauses zugeschrieben, bei dem kein einziger Nagel verwendet wurde. Alles war mit hölzernen Zapfen und Riegeln verbunden. Der »Oberallgäuer Erzähler« berichtete 1986 auf Seite 5:

„Dieses Haus war, nach zuverlässigen Angaben von Nachfahren, ein Paradestück auf einer Weltausstellung um 1903 in Paris.” Hier wurde wohl die Weltausstellung mit den Ausstellungen 1905 in München und 1906 in Nürnberg verwechselt.
Das aus Reichenbach stammende „Allgäuer Haus” und die Ausstellungen waren zu ihrer Zeit so bekannt, dass Max Förderreuther es in seinem 1907 erschienenen Buch „Die Allgäuer Alpen, Land und Leute” mit Bildern erwähnte.

1925 verkauften Josef Anton und Susanna Müller aus Oberdorf das „Allgäuer Haus” als „Wohnhaus Nr.84 in Fischen, Remise und Hofraum, nebst einer Wanduhr, den vorhandenen sämtlichen Öfen, zwei großen Leitern, dem Täferholz, den Dachlandern und den Brettern um 20.000 Goldmark” an die Eheleute Dr. Hermann und Marianne Borttscheller.

Der Milchwirtschaftliche Verein – heute Milchwirtschaftlicher Verein Allgäu-Schwaben e.V. - MVAS – feierte 2012 sein 125-jähriges Bestehen. Ereignisse wie Umzüge, Auflösung, Wiedergründung etc. fanden ohne Archivierungen statt, so dass sich auch keine Aufzeichnungen über die Bemühungen und Kosten der Ausstellungen von 1905 und 1906 in den Vereinsunterlagen befinden.

Quellen:
Allgäuer Anzeigeblatt; Hochvogel, Nr. 47; Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V., Frankfurt; Milchwirtschaft und Viehzucht im Bayer. Allgäu; Dr. Herz Bibliothek, Kempten, Geschichte der Allgäuer Milchwirtschaft, 1955; Staatsarchive München und Augsburg; Stadtarchiv Nürnberg; Ortsarchiv Fischen; Josef Spann, Alpwirtschaft, 1923.

Für weitere Hinweise danke ich Alfred Schmid, Fischen.

Fotos zur Verfügung gestellt von Agnes Schöll, Manfred Pudell, Georg Larsch und Klara Vorholzer.

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