Verzeichnis Oberstdorfer Flurnamen

Dieses Verzeichnis der Oberstdorfer Flurnamen wurde von Johann Ammann gesammelt und geokodiert und von Peter Traskalik digital visualisiert.

Name Art Gebiet Flurnummer Fläche Eigentümer Quelle
Gaistieg AlW Buchrainer Alpe ? TS95
Buchrainer Weideplatz erreicht man vom Holzboden aus, wenn man sich erst nach Süden und dann wieder bergauf wendet.Das Gebiet ist von den übrigen Weiden isoliert, Name für Steig, der ins umhegte, allseits abgeschlossene Weidle führt
Galgenbichel ON Oberstdorf ? TS96
terrassenartige Anhöhe, die sich vom Gasthaus Schießstätte im Ortsteil Faltenbach längs dem unteren Oibele nach Süden hinzieht, hier dürfte als Zeichen der bischöflichen Hochgerichtsbarkeit ein Galgen gestanden haben
Gallen A Oberstdorf 1700,1708 ? TS96
vor Gallen,Äcker am ehemaligen Süddrand des Dorfes, südlich vom Ausstrahlungspunkt Ludwigstraße-Sachsenweg-Mühlenweg, Name vom Hausnamen Gallen, entstanden aus dem Personennamen Gallus
Gärten A Oberstdorf ? TS96
hinter, vor unter den Gärten, Grundstücke in der Nähe der Krautgärten an der Nordseite des Dorfes, entlang des verschwundenen Steinebaches, der von der Trettach bis zur Stillach am Klingen hinabzog
Gasse1 ON Gerstruben RV TS96
einzige Gasse des Ortes Gerstruben
Gasse2 A Oberstdorf 1609,1617/18,1620,1633,1663 ? TS96
ob der Gasse, Flurstücke liegen östlich der Freibergstraße (früher Maiersoygasse)
Gasse3 A Oberstdorf 2288,2294 ? TS96
unter der Gasse, Flurstücke westlich der Freibergstraße (früher Maiersoygasse)
Gassenängerle Ws Obersdorf ? TS97
nördlich der Klausenkapelle, mit der Alpgasse (Sonthofener Straße) identisch
Gätter Ws Oberstdorf 1558 ? TS97
beim Gätter, in den Brunnäckern, grenzt westlich an ehemaliges Gemeindeweideland, hier befand sich vermutlich im Zaun, der das Ackerland umgab ein Gätter, Öffnung mit schwenkbarem Verschluß, Name von gataro für Zaunverschluß,Gitterwerk
Gebergoiben Wi Gebergoiben 3065-3072,3079,3084/85,3066 ? TS97
Wiesengelände südlich des Dienersbergs, auf der Höhe zwischen der Trettach im Osten und den Halden,Lutzenreute im Westen, heute der Mittelpunkt des Golfplatzes,Name Geber vom Personenname Gerber und Name goibe von oy für Auen
Gegel A Oberstdorf 88,1579,1581,1585,1591/92,1597/98,2302 ? TS97
vor dem Gegel,Äcker vor dem alten Südrand von Oberstdorf, beiderseits des Reithallenwegs, gemischt mit den Taläckern, Name Gegel vom Hausname Jäger (Hausnr.258/289)
Geisalpenhorn G Oberstdorf ? TS98
für das heutige Rubihorn, Berg hat beherrschende Horngestalt von der Geißalpe aus, Name von Geiß für Ziege
Geisalphorn G Oberstdorf ? TS98
zum Teil für Rubihorn verwendet, jedoch hat sich der Name für den Gipfel westlich des Geißfußes durchgestetzt, Name von Geiß für Ziege
Geißalphütte Alphütte Nebelhorn ? TS98
Hütte der Seealpe, gleich südlich des Edmund-Probst Hauses, Geiß für Ziege, vielleicht darf auf ursprüngliche Beweidung mit Ziegen geschlossen werden
Geisbach Ge Gutenalpe ? TS98
Bach der aus dem Geisbachtobel kommt und in den Oybach mündet, Name von Geiß für Ziege oder weibliches Gemswild
Geisbachhoibat H Gutenalpe ? TS98
Hoibate südlich des Geisbachtobels, Unterscheidung zwischen obere und untere Geisbachhoibate, Name von Geiß für Ziege oder weibliches Gemswild
Geisbachtobel T Gutenalpe ? TS98
Steilschlucht, die der Geisbach längs der Himmelhornsüdflanke gegen das Oytal hin eingeschnitten hat, Name von Geiß für Ziege oder weibliches Gemswild
Geisbachtobelweg ON Gutenalpe ? TS99
Weg führt in der ersten Kehre nach dem Stuibenfall abzweigend, ständig südlich des Tobels bis zum Mitteleck empor, Name von Geiß für Ziege oder weibliches Gemswild
Geisbichel1 AlW Lugenalpe ? TS99
Weideplatz der hinteren Lugenalpe, liegt im Nordosthang des Hahnenköpfles, Name von Geiß für Ziege
Geisbichel2 AlW Schrattenwang ? TS99
Weideplatz der Alpe Schrattenwang am nördlichsten Eckpunkt des Söllerecks=Schönbichel (AVK), der nach Norden steil ins Geißloch abfällt, Name von Geiß für Ziege
Geißfuß G Oberstdorf ? TS99
Grasgipfel im Zug vom Nebelhorn zum Rubihorn, westlich vom Weg aus dem kleinen Gund zur Geißalpe, die Südwestflanke gleicht mit ihren Grasrippen und den Rinnen einem Gänsefuß, hier Name Geiß für Gans
Geißfußsattel G Oberstdorf ? TS99
Einsattelung östlich des Geißfußes, die vom Weglein zur Geißalpe benutzt wird, Name Geiß für Gans
Geißfußtobel T Oberstdorf ? TS99
westliche Tobel, das aus den Geißfußhängen gegen die Seealpe hinabzieht, Name Geiß für Gans
Geißgeren AlW Traufberg RV TS100
erste Hang östlich vom Tobel nach Schrättlers Gütle (heute Traufbergalpe), identisch mit dem Geißgern (AVK), obere Teil konnte wegen seiner Steilheit sicher nur von Geißen beweidet werden, Name von Geiß für Ziege und geren von ger für Speerspitze-nach oben spitz zulaufender Grashang, aber auch für steilere, schmale Hänge überhaupt
Geishorn G Geishorn ? TS100
Gipfel ragt über den hintersten Weideplätzen des Taufersberges auf, ebenso haben die Haldewanger ihr Weidegebiet am Südhang des Berges, Name von Geiß für Ziege
Geißloch T Söller ? TS100
steile Nordhänge der Söllereckausläufer, nördlich vom Eintrag Schönbichel (AVK), Name von Geiß für Ziege
Geißrainen T Giebel ? TS100
Steilabfall des östlichen Teiles von Untergiebel gegen das Tobel des Traufbaches, sicher nur für Geißen zugänglich, Name Geiß für Ziege
Geißrucken AlW Schlappold ? TS100
untere Fortsetzung des Schlappolder Stützels, zwischen Höfle und Tobel, Name Geiß für Ziege
Geissätze T Bacher Loch ? TS101
steiles, von Felsstufen unterbrochenes, aber üppig begrastes Gehänge an der Westseite des Bacher Lochs (Ostseite des Habaums), Name Geis für Ziege und Satz für Hangstufe mit Steilabfall
Geißwiede AlW Schlappold ? TS101
Rücken unterhalb der Schlappolder Alphütte, der in das teiweise versumpfte Gebiet gegen das Tobel hinabführt, Name Geißwiede für Eberesche
Gelbe Buind A Oberstdorf 250-860 (100 Nr.) ? TS101
lag am alten Nordrand des Dorfes und erstreckte sich von der heutigen Trettachstraße bis zur Sonthofener Straße, nach Norden bis zur Linie Schmittegasse-Poststraße, auch nördlich davon, im Steinach, Straßenname Gelbe Buind erinnert an die alte Flur-im Nordosten überwiegend Krautgärten und im Südwesten Äcker, Name von gelo für gelb
Gemswände T Linkerskopf ? TS102
in der Südseite des Linkerskopfes, sanft eingebuchteter Grashang, der vom Westgrat gegen die Rappenseehütte herabzieht, Name Gems für Gemse
Gemswännele T Schneck ? TS102
begraste Wanne zwischen Rotkopf und Schneck, die hier als Fortsetzung der Hohen Gänge vom Grat nach Westen herabzieht, Name Gems für Gemse
Gerbe ON Oberstdorf 250,251 ? TS102
Gerberei nördlich der Wendelinsklause, im Zwickel zwischen Trettachstraße und oberer Bahnhofstraße.
Geren1 ON Traufberg ? TS102
Gelände unterhalb der Kleegartenwände (AVK alt Übelhör, heute am Luss), hier stand früher ein Haus, Name von ger für Speerspitze-nach oben spitz zulaufender Grashang, aber auch für steilere, schmale Hänge überhaupt
Geren2 ON Kanzelwand ? TS103
oberer und unterer Geren, hier stoßen die Weidegebiete von Warmatsgund, Bierenwang und der Rietzler Alpe zusammen, Gebiet heißt auch Walser Gund, Name von ger für Speerspitze-nach oben spitz zulaufender Grashang, aber auch für steilere, schmale Hänge überhaupt
Geren3 ON Gerstruber Alp ? TS103
dieser Geren entspricht am ehesten der heutigen Gerstruber Alpe, Name von ger für Speerspitze-nach oben spitz zulaufender Grashang, aber auch für steilere, schmale Hänge überhaupt
Gerichtsdinner Heybath H Laufbach ? TS103
Gemeindehoibat am Schergenrücken im Hintergrund von Laufbach, westlich vom Eintrag Stieggern der AVK, Name von scherge für Gerichtsdiener
Gersthelm A Kornau 4367,4368 ? TS103
Kornauer Ortsflur im südwestlichsten Winkel des Boschenbichelgebietes, wo sich das ehemalige Ackerland am weitesten nach Westen gegen den Arain zur Breitach vorstreckt, Name von helm für (Axt)stiel
Gerstruben ON Gerstruben RV TS103
Siedlung am Eingang des Dietersbachertales an einer sonnigen, von Norden und Osten geschützten Hangkuppe, Name Gerst für Gerste und rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Gerstruben Bach Ge Gerstruben ? TS105
Bach, entspringt in dem Gertsruber Älpele, Name Gerst für Gerste und rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Gerstruber Alpe Al Gerstruber Alpe 4663-4670 RV TS104
östlich an Gerstruben anschließend, früher ungeteilte Gemeindeweide von Gerstruben (alb), später wurden die Weiden aufgeteilt und als Alpe bewirtschaftet, Name Gerst für Gerste und rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Gerstruber Älpele Al Gerstruben 4607,4604 RV TS105
große Mulde zwischen Älpelekopf-Riefenkopf-Hahnenköpfle-Hüttenkopf und Wannenkopf, zwei Besitzer, die vielleicht bei der Umwandlung der Gerstruber Gemeindeweide in Alpen damit abgefunden wurden, Name Gerst für Gerste und rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Gerstruber Säge Geb Gerstruben RV TS105
liegt südöstlich der Ortschaft, am Südufer des Dietersbaches, Name Gerst für Gerste und rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Gerstruber Stieg ON Gerstruben ? TS105
Fahrstraße nach Gerstruben, früher der alte Weg zur Ortschaft, der ohne Kehren oberhalb der jetzigen Straße am Hang entlangführte, Name Gerst für Gerste und rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Gerstruber Wald Wa Gertsruben RV TS105
Wald in der Nordseite des Kegelkopfes, unterhalb vom Gündle und war genau anteilsmäßig an die Gertsruber Gemeindemitglieder aufgeteilt, Name Gerst für Gerste und rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Giebel H Giebel 4745-4753,4755/56,4794,4805-4809 ? TS106
Hoibate in den Südhängen des Kegelkopfes, über dem Ausgang des Traufbachtales, und zwar das eigentliche Giebel (AVK Untergiebel) direkt über der Traufbachschlucht. Dann folgt über einer waldigen Felsstufe die Alpe Giebel und nach Osten schließen sich die oberen Giebelmähder an auch Giebelberg genannt, Name von gibilla für Kopf,Schädeldach
Giebelalpe Al Giebel 4756,4806-4808 ? TS107
Alpe schon 1902 aufgegeben, oberhalb von Giebel, Name von gibilla für Kopf,Schädeldach
Giebelberg ON Giebel ? TS107
Überbegriff für den ganzen oberen Teil der Kegelkopf Südflanke, von der Giebelalpe über Rinner,Halde,Kleegarten,Blässe,Kehr bis zum Rucken, Name von gibilla für Kopf,Schädeldach
Giebelmähder H Giebel ? TS107
Gebiet innerhalb des Giebelbergs, kein eigentlicher Name, sondern eine Sachbezeichnung (heute durch Giebelhoibat ersetzt), Name von gibilla für Kopf,Schädeldach und Mähder für Hoibat
Giebelrube H Giebel ? TS107
Hoibat im östlichen Teil von Untergiebel, wo jedes Jahr eine Lawine aus dem Bereich der Giebelalpe das Gelände überschüttet, Name von gibilla für Kopf,Schädeldach un rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Giebler Aufzug ON Giebel ? TS107
verfallener Weg, über diesen trieb man das Vieh auf die Giebelalpe, (alte AVK noch eingezeichnet), nördlich von der Kapelle an der Roßhefte beginnend, führte er in vielen Kehren durchs Pecher Holz zur Alpe Giebel, Name von gibilla für Kopf,Schädeldach
Gieseler AlW Lugenalpe RV TS108
Weideplatz der hinteren Lugenalpe am Fuß der Gieseler Wand, Name eventuell von üsel,üsele für Asche, Geröll oder feiner Schutt
Gieseler Wand T Lugenalpe ? TS108
brüchige Wand südöstlich von der oberen Lugenalpe, zieht vom Punkt 2017 (AVK) nach Norden hinab, Name eventuell von üsel,üsele für Asche, Geröll oder feiner Schutt
Giessenbrücke ON Oberstdorf ? TS108
älterer Name für die Klingenbrücke, im Norden von Oberstdorf, Engstelle an der allein die Stillach überbrückt werden konnte, Name von gieze für reißende Stelle im Fluß, Wasserfall
Girenbad H Himmelschrofen 3320 ? TS108
altes Bergheugebiet, umfaßt eine Verebnung auf dem nördlichsten Vorsprung des Himmelschrofenzuges mit den unterhalb anschließenden steilen Wiesen, Name von gir für Geier, großer Raubvogel
Gläger AlW Griesgundalpe ? TS109
im westlichen Teil des Griesgundes (AVK obere Gläger), sowie korrespondierend untere Gläger für weiteren Viehlagerplatz der Alpe Griesgund, Name Gläger für Viehlagerplatz, primitive Schlafstelle
Glasersberg Wi Himmelschrofen 3096-3110,3308-3310 ? TS109
größeres Wiesengelände, das am Osthang des Himmelschrofenzuges, vom Renneblock bis zum Kreuzlesbichel, ja noch 1804 als bis zum Christlessee gereicht hat, Name vermutlich vom Hausname Glaser (Hausnr.225)
Glaserschwand AlW Schartenkopf ? TS109
nördlich von Hochleite, an dem gegen Osten gerichteten Hang des Schartenkopfes, Name von dem früheren Besitzer, den Gebrüdern Brutscher mit Hausname beim Glaser (Hausnr.225)
Glasfeld1 T Bacher Loch ? TS109
auch Bacherlochglasfeld oder Grasgehren auf der Ostseite des Bacher Lochs, ausserhalb des Kühlen Schrofens, Name Glas Hänge sind so glatt wie Glas
Glasfeld2 T Bacher Loch ? TS110
auf der Westseite des Bacherlochs, vielleicht für die Hänge unterhalb des Bacher Gündles, Name Glas Hänge sind so glatt wie Glas
Glasfelderkopf G Linkerskopf ? TS110
Bergkopf im Nordgrat des Linkerskopfes bei Punkt 2074m (AVK), Name Glas Hänge sind so glatt wie Glas
Glatt Kopf G Haldenwang ? TS110
Bergkopf südlich des Haldenwanger Ecks
Glatteck G Trettach ? TS110
Rücken, der von der sogenannten Kleinen Trettach über Punkt 2013 (AVK) nach Westen gegen das Kätzlestobel hinabzieht, Name glatt für glatter Rücken
Glatze Wi Rieffenkopf TSN143
steile Wiese in der Nordwest-Seite des kleinen Rieffenkopfes, gleich unterhalb des Gipfels. Von Bäumen eingerahmt, Vergleich mit der menschlichen Glatze unmittelbar einleuchtend
Glei1 Ö Taufersberg ? TS110
Umgebung des Höfles vom vorderen Taufersberg, Lokalisierung AVK zweifelhaft, Name Glei für Laub
Glei2 Ö Griesgundalpe ? TS110
Weideplatz der Alpe Griesgund, vielleicht in den tiefgelegenen, laubholzreichen Abschnitten, Name Glei für Laub
Glei3 Ö Traufberg RV TS111
bei AVK Ramsengeren im Hintergrund des Durachs, Name Glei für Laub
Gleibach Ge Taufersberg ? TS111
Bach, der vom Glei herabkommt, Wasserfundstelle der Alpe Breitengeren, wo er in den Rappenalper Bach mündet, Name Glei für Laub
Gleigund AlW Taufersberg ? TS111
Kar, das auf der Ostseite zwischen Griesgund- und Alpgundkopf eingebettet ist, Name Glei für Laub
Gleigundsee Ge Taufersberg ? TS111
kleines Seelein am Unterende des Gleigundes, heute Gugger See genannt, Name Glei für Laub
Gleit1 H Laufbach RV TS111
Berghoibat im hintersten Talgrund des Laufbachs, nördlich von Stieggern (AVK) zwischen dem unteren Roten Tenne und dem Drusach, Name von leiten für führen oder aus der Schweiz Gleit für hochgelgene, gefährliche Weideplätze
Gleit2 H Oytal ? TS111
Berghoibat über den der sogenannte Gleitweg vom Seealpseegebiet hinab ins Oytal führt, Name von leiten für führen oder aus der Schweiz Gleit für hochgelgene, gefährliche Weideplätze
Gleitriese T Oytal ? TS112
Schuttkegel eines wilden Rinnensystems in der Südwestflanke des Schochen, über ihn führt der Schlussteil des Gleitweges, Name von leiten für führen oder aus der Schweiz Gleit für hochgelgene, gefährliche Weideplätze und Riese für Rinne
Gleitwald Wa Oytal ? TS112
Wald oberhalb des Gleit-Hoibat, wurde vermutlich als Lawinenschutz geschont, Name von leiten für führen oder aus der Schweiz Gleit für hochgelgene, gefährliche Weideplätze
Gmuindle1 A,Wi,Wa,Ö Gerstruben 4563,4577/78 RV TS112
östlichster Teil der Gerstruber Flur, soweit Privatbesitz, westlich oberhalb schlossen sich einmähdige Wiesen, die schließlich in Weidenland bis hoch zum Wannenkopf übergehen, Name Gmuindle von Eigentum der Wirtschaftsgemeinde,Allmende
Gmuindle2 We Warmatsgund ? TS112
kleiner, ebener Platz am Weg zum Warmatsgund, zwischen Gmuindles Tobel und Warmatsgunder Tobel, wo sich die sonst steilen Hänge verflachen, Name Gmuindle von Eigentum der Wirtschaftsgemeinde,Allmende
Gmuindles Tobel T Bierenwang ? TS112
zwischen Schlappolder- und Bierenwanger Höfle herabziehendes Tobel, es endet im Warmatsgunder Tobel, Name von Gmuindle2 von Eigentum der Wirtschaftsgemeinde,Allmende
Gottenried ON Gottenried 3283-3288 ? TS112
zwei Häuser über dem Ostufer der Trettach, südlich der Einmündung des Dietersbaches, inmitten der sie umgebenden Wiesen, Name vom Personenname Gotto und von riot für Rodung
Gottenrieder Hoibat H Sperrbach ? TS113
am Eingand zum Sperrbachtal, unterhalb des Knie, Name vom Personenname Gotto und von riot für Rodung
Grasrube We,H Oytal ? TS113
im Südhang des Schattenbergzuges zieht westlich ein Tobel herab, das unten, gegen den Oytalweg in einem mächtigen, im westlichen Teil grasbewachsenen Schuttkegel endet, Grasrube im Gegensatz zur gegenüberliegenden Ortrubena, Name rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Grätle T Kegelkopf ? TS113
für den kleinen Rücken, über den der Jagdweg ins Gerstruber Gündle führt
Grenz Tobel T Traufberg RV TS113
aus den Nordabstürzen des Fürschiessers (Hauswände) auf den Hohengeren hinabführendes Tobel, und im Traufbach endet, es trennte die beiden Alpen Durach und Käserstatt
Gries1 Ö Krottenspitzen ? TS113
im Gries, riesiges Geröllfeld im weiten Kessel am Nordfuß des Krottenspitzengrates, heute im Märzle, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Gries2 Ö Roßgund ? TS113
im Gries, Weideplatz des hinteren Warmatsgund, vermutlich galt der Name dem feinschottrigen Hängen im hintersten Winkel des Roßgundes, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Gries3 Ö Dietersbach 3197 RV TS113
das Gries, Vereinigungspunkt mehrerer Rinnen östlich des Alten Hofes, gebräuchlich ist er jedoch für den ganzen Karboden, soweit er von feinem Geröll bedeckt ist, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Gries4 Ö Laufbach RV TS114
vorderes und hinteres Gries, altes Berghoibat auf der Ostseite des Laufbachs, am Fuße der Schneck Westflanke, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Griesgeren1 Ö Laufbach RV TS114
auf der Ostseite des Laufbachs, siehe Gries4 (vorderes Gries), Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Griesgeren2 Ö Gerstruben ? TS114
über dem Weg nach Gerstruben, bevor er sich scharf nach Süden wendet, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Griesgund Al Griesgundalpe 3633 ? TS114
großes Kar, das auf der Nordostseite des Griesgundkopfes zwischen zwei Gratzügen eingelassen ist, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Griesgundkopf G Griesgundalpe 2176 ? TS114
Gipfel über dem Griesgund, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Griesgundscharte G Griesgundalpe ? TS114
zwischen Griesgund- und Schartenkopf, Übergang vom Birkatsgündle in den Griesgund, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Griesgundtobel T Griesgundalpe ? TS114
entsteht aus mehreren Ästen im westlichen Teil der Alpe Griesgund und zieht bis auf die Wiesen von Gundsbach hinab, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Griesstall Geb Krautetsalpe RV TS114
kleiner Stall im Bereich der Krautetsalpe in den Hängen, die vom Kegelkopf aus südöstlich gegen das Tobel abfallen, AVK (1525 hm), AVK-Name oben am Grat, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Griestal1 H Kegelkopf RV TS115
altes Berghoibat des Traufberg, das aus der Ostflanke des Kegelkopfes in den Bereich der Krautetsalpe hinabzieht, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Griestal2 Ö Haldenwang ? TS115
Trockental, das von der Streitgasse aus weiter in das verkarstete Koblach von Gemstel weiterleitet, Name von griez für Sand,Kiessand in Oberstdorf für feines Geröll
Grimmel Wi Gerstruber Alpe 4656 RV TS115
nordöstlich der Gerstruber Alpe, etwa bei Hüttles Tennele der AVK, Name gerümmel für Lärm, Gepolter-im unmittelbar östlich anschließenden Tobel dürfte der Steinschlag häufig zu hören sein
Großach H Giebel ? TS115
umfaßt einen Teil des steilen Gebietes zwischen Giebelape und Untergiebel, es reicht im Westen bis zum Wald, der die steile Wanne begrenzt, die von der Alpe herabzieht. Im Osten umfaßt es breiter werdend, noch ein größeres, lichtes Waldstück bis zu der schrofigen Stufe, die es vom Kleegarten trennt, Name von graz oder grozze für Sprossen oder jüngere Zweige vom Nadelholz-paßt zum undurchdringlichen Dickich niedriger Tännchen östlich der Giebelalpe
Großacker A Kornau 4344 ? TS116
ehemaliger Acker am Südostrand des Dorfes Kornau, macht im Vergleich zu den umgebenden Grundstücken keineswegs einen großen Eindruck, Name entstand durch Vergleich mit einem kleineren Acker des gleichen Besitzers oder vom Familienname Groß (seit 1451 in Oberstdorf nachweisbar)
Großberg AlW Einödsberg ? TS116
breiter Rücken, der von Punkt AVK 1890,4 hm auf der Einödsbegrer Egg nach Westnordwest hinabzieht, Name eventuell als Gegensatzbildung zu einem kleinen Berg, der jedoch nicht mehr bekannt wäre
Großbergkopf G Einödsberg ? TS116
höchste Erhebung an dessen Westhänge sich der Großberg befindet, Name eventuell als Gegensatzbildung zu einem kleinen Berg, der jedoch nicht mehr bekannt wäre
Großbergtobel T Einödsberg ? TS116
Tobel in der Nordwestflanke des Großberges, Name eventuell als Gegensatzbildung zu einem kleinen Berg, der jedoch nicht mehr bekannt wäre
Große Gund Ö Nebelhorn ? TS117
Kar in der Südwestflanke des Nebelhorns, Name Gund von cumbitta, für eine Hohlform wo der Begriff Kar verwendet wird
Großer Gundkopf G Nebelhorn ? TS117
Gipfel über dem Großen Gund, der den Gund mit seinem Südgrat im Westen begrenzt, Name Gund von cumbitta, für eine Hohlform wo der Begriff Kar verwendet wird
Großerueben AlW Gerstruben RV TS117
vermutlich die heutige Wiesruben in Gerstruben, im Gegensatz zur kleineren Gerstrube oder dem Murkegel vom Dürrebbergtobel, Name rube für Murbruch,Murgang,Murkegel
Grubach1 AlW Taufersberg ? TS117
weit nach Norden vorgeschobense Weidegebiet des hinteren Taufersbergs, gutes und bequemes Weidegebiet, zugleich eine Schneeflucht, weil es sehr tief hinabreicht, Name mundart gruebe für ausruhen, d.h.guter Viehlagerplatz
Grubach2 AlW Gerstruber Älpele RV TS117
im Bereich des Gerstruber Älpele oder des Dürrenbergs, Name mundart gruebe für ausruhen, d.h.guter Viehlagerplatz
Gruben1 ON Gruben 4517-4522,4532-4548 ? TS117
kleine Siedlung östlich der Trettach, auf einem gestuften Terrassengelände, das nördlich gegen den Oybach abfällt und von Osten her geschützt und sonnig gelegen ist, Name für die Geländeform der Terrassen, oder auch verschwundene Unebenheiten des Bodens
Gruben2 A Kornau 4358,4360,4362/63,4366 ? TS118
ehemaliges Ackerland, bildete den südlichsten Teil der Kornauer Feldflur hinter dem Boschenbichel, Name von den auffälligen und tiefen Bodenmulden
Gruben3 Wi Oberstdorf ? TS118
Lage im Tal des ehemaligen Steinebaches
Gruben4 AlW Warmatsgund ? TS118
Weideplatz der hinteren Warmatsgundalpe, im Bereich Roßgund/Walsergund
Grund A Oberstdorf 1886,1894-97,1984,1988,2013-2016,2019,2021-2024,2029,2039 ? TS118
Gelände westlich und südwestlich der Lorettokapellen, bis zum Beginn der Grünen Gasse, im Westen reicht die lange Jauchert noch in den Grund hinein, Name als Gegensatz zu den nördlich folgenden Grundstücken mit dem Namen auf der Höhe, mit deutlicher Terrassenstufe
Grundbächle Ge Oberstdorf ? TS118
entspringt im Bereich des Huberles Schwand und fließt durch das Grüne Bachtel nach Ziegelbach, sein Lauf geht im innersten Winkel zwischen Freibergrücken und Höllwiesen, Name von grunt für schmales, tief eingeschnittenes Tal
Grüne AlW Giebel ? TS119
verwachsenes Weidegebiet der Alpe Giebel, welches von Punkt 1845,3 zur Ebenheit 1686 der AVK hinabzieht, Name von grün
Grüne Bachtel Wi Freibergsee 3755,3758-60,3762,3765-3771,3785,3788 ? TS119
Gelände nordwestlich des Freibergsees, im hintersten Winkel gegen die Höllwiesen, durch das das Grundbächle herabzieht, Name von grün für die Grüne Umgebung, mit außergewöhnlich üppigem Buschwerk
Grüne Gasse ON Oberstdorf 1887,1889/90,1902-1912,1921 ? TS119
Viehtriebsweg von Loretto beim Scheibenhaus und führt zwischen den Feldern am Buchstock und Riedbuindle hinaus zur Viehweide am Ried, Name von der üppigen Hecke mit Bäumen beidersits des Weges
Grüne Halde AlW Nebelhorn ? TS119
steiler Wiesenhang, der vom Südgrat des Nebelhorns nach Osten hinabzieht, Name wegen eines Liasstreifen im Untergrund der für die auffällige Begrünung verantwortlich ist
Grüner G Biberalpe ? TS119
langezogener Bergrücken zwischen den beiden Tälchen, die vom Schrofenpaß und vom Schänzle beim Salzbichel nach Süden führen, Name steht im Gegensatz zum felsigen Schrofen westlich davon
Grüner Kopf G Gutenalpe ? TS120
Kopf südwestlich der Jochspitze, Name steht im Gegensatz zur felsigen und grauen Jochspitze
Gsänd Wi,Wa Schwand 3710-3713 ? TS120
Wiesen westlich des Weges vom Freibergsee nach Schwand, wo sich im steilen Wald flachere Abschnitte befinden, Name von Sand, wegen des stark sandigen Flyschgesteins
Gsäß ON Traufberg 4769,4775,4787/88 ? TS120
Gelände östlich des Krautetsalper- oder Knobelbaches, auf hoher Terrasse über dem Traufbach gelegen, hier stand der älteste urkundlich bezeugte Traufberger Hof, Stelle heißt auf der Hofstatt, Name bedeutet Stelle, wo man sitzt, also Wohnplatz
Gschlief Wa,We Gschlief 3028 ? TS120
das ganze Gebiet unterhalb des Schrofensatzes bis gegen die Stillach und zwar im Norden bis zur Spairube, im Süden bis zur Hochleiter, Name von sliten für rutschen, fallen-Gebiet ist altes Bergsturzgelände
Gschlief Kapelle Geb Gschlief ? TS121
Wendelinskapelle im Gschlief, Name von sliten für rutschen, fallen-Gebiet ist altes Bergsturzgelände
Gschliefwald Wa Gschleief ? TS121
Wald zwischen den Abbrüchen des Schrofensatzes im Osten, der Stillach im Westen, sowie der Spairube im Norden, Name von sliten für rutschen, fallen-Gebiet ist altes Bergsturzgelände
Gschwend1 Wi Freiberg 3325-3336,3339 ? TS121
Wiesen im Ostabhang des Freibergs gegen die Stillach, gegenüber dem Riedwald, Name von Kollektivbildung gi-swandi zu Schwand
Gschwend2 H Gerstruber Alpe RV TS121
steile Wiesen, welche das Weglein zur Höfatswanne quert, zwischen dem Höfatstobel und dem oberhalb folgendem Wald, Name von sliten für rutschen, fallen-Gebiet ist altes Bergsturzgelände
Gstad A Oberstdorf 390-700 ? TS121
langgezogener Terrassenabfall nördlich des alten Dorfes gegen den ehemaligen Steinebach, Geländestufe läuft parallel zur Nebelhornstraße, etwas nördlich von ihr, bei der Naglergasse war sie 3m hoch, beim Bahnhofsplatz ist immer noch deutliches Gefälle bemerkbar, Name von gestat für Ufer
Gufel1 ON Höfats ? TS122
Gelände über der Höfatswanne, Name von cubulum für Wildlager
Gufel2 ON Fürschießer ? TS122
Gelände bein einem überhängenden Felsdach in den Südhängen des Fürschießers, östlich vom Warmatsrucken, Name von cubulum für Wildlager
Gugger AlW Taufersberg ? TS122
nördlicher Eckpunkt einer terrassenartigen Verflachungszone, die aus dem Gebiet der Alpe des Vorderen Taufersberg am Osthang des Roßgund-,Alpgund- und Griesgundkopfes sich hinzieht, Name von gucken für Platz zum Schauen
Gugger See Ge Taufersberg ? TS122
winziges Seelein im Gebiet des Gugger, auch Gleygundsee genannt, Name von gucken für Platz zum Schauen
Gumpen Al Gumpen 3227-3230 RV TS123
kleine Alpe im Kessel in der Ostflanke des Himmelschrofenzuges zwischen Hinterem Wildengundkopf und Schmalhorn, Name für tiefe Stelle im fließenden Wasser, Name vertritt das Wort Gund und wurde aus dem Lechtal mitgebracht
Gumpen Aufzug ON Gumpen ? TS123
führte aus dem Spitzwald am Rande des Tobels empor, das vom Wurmloch herabzieht und mußte dies dann queren, um den Birkensatz erreichen zu können, Name für tiefe Stelle im fließenden Wasser, Name vertritt das Wort Gund und wurde aus dem Lechtal mitgebracht
Gumpen Rinne H Gumpen ? TS123
Hoibat unterhalb des Gumpen, AVK "Brutschers Heuet", Name für tiefe Stelle im fließenden Wasser, Name vertritt das Wort Gund und wurde aus dem Lechtal mitgebracht
Gundhartzbaind Ws Oberstdorf ? TS127
höchswahrscheinlich Identität mit der späteren Gelben Buind, lag am alten Nordrand des Dorfes und erstreckte sich von der heutigen Trettachstraße bis zur Sonthofener Straße, nach Norden bis zur Linie Schmittegasse-Poststraße, auch nördlich davon, im Steinach, Name vielleicht vom Personenname Gunthart
Gündle1 Al Riefenkopf 2861,3169 RV TS124
im Gündle, kleine Alpe in der Nordseite des Riefenkopfes, mit Ansätzen zur Muldenform, Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gündle10 AlW Ringatsgund RV TS125
nördlichste der drei Wannen des Ringatsgundes, eigentlich des Vordere Ringatsgund, jedoch nicht der alte Hüttenstandort, sondern der nächste, nördlichere Weidegrund, Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gündle2 Wa Riefenkopf 2860 RV TS124
hinteres Gündle, Stück östlich vom Blattners Gündle und diente als Weideplatz, Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gündle3 ON Lugenalpe RV TS124
Standort einer Melke der Lugenalp in der Mulde in der Ostflanke des Hahneköpfle, Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gündle4 H Kegelkopf 4622-4629 RV TS124
schöne, grasige Mulde in der Nordseite des Kegelkopfes, auch Gerstruber Gündle genannt, Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gündle5 H Kegelkopf 4630-4632 RV TS124
hintere Gündle, östlich anschließend ans Gerstruber Gündle in der Nordflanke des Kegelkopfes, Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gündle6 H Bacher Loch 4685-4688 ? TS124
Bachergündle, im hinteren Teil der Habaum Ostflanke, Steilkessel unterhalb der AVK Punkte 2074, 2050, 2160, Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gündle7 AlW Petersälpele ? TS125
Weideplatz von Petersälpele,nördlich vom sogenannten Hofbichel, nördlich der Hütte, AVK 1381,6m), Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gündle8 ON Linkersalpe ? TS125
Standplatz der Linkersalpe (AVK 1707), Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gündle9 H Seealpe ? TS125
Seealper Gündle, grasreicher Hochkessel, der auf der Westseite zwischen Kleinem Seekopf und Schochen eingelagert ist, Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gundloch AlW Bierenwang ? TS125
Weideplatz der Alpe Bierenwang, Name vom Walser Gund und liegt östlich von ihm, Grenzgebiet gegen Warmatsgund, Name benennt eine Hohlform, für die der Begriff Kar gilt, oder eine Geländeform, die einem Kar ähnelt
Gundsbach ON Gundsbach 3559-3576,3580,3582-3594 ? TS125
am Westufer der Stillach liegen gegenüber der Birgsau drei Häuser inmitten der dazugehörigen Wiesen und Weiden, das südlichste ist seit längerem eine Alpe (Finkenberg), Name vielleicht vom Personenname Gunzo
Gundsberg Wa Gundberg 3634,3635 ? TS126
klotziger, bewaldeter Bergrücken, der als Ausläufer des Griesgund-Schartenkopf-Zuges den Raum zwischen Stillach und Warmatsgundbach ausfüllt, Name vielleicht vom Personenname Gunzo
Gundsberg Alpe Al Gundsberg ? TS126
Alpe im Gundsberg mit Haupthütte, wo die AVK im Süden einen deutlichen Waldrand erkennen läßt, Name vielleicht vom Personenname Gunzo
Gundsberghöfle Al Gundsberg ? TS126
Höfle der Alpe Gundsberg auf dem sich verlierenden Grat des Schartenkopfes, Name vielleicht vom Personenname Gunzo
Gundshalde AlW Gundsberg ? TS127
steile, grasige Abhänge der Schartenkopf-Ameisenkopf-Gundsberg Nordwestflanke gegen die Weideböden vom Wank und den Beginn des Warmatsgunder Tobels, Name vielleicht vom Personenname Gunzo
Gundsoy ON Gundsoy 3488,3492-3496 ? TS127
nördlich des Warmatsgundbach-Schuttkegels gelegener Wald und weiter nördlich anschließende Wiesen samt ihren zwei Häusern, Name Gundsbachoy als Ausgangsform denkbar, wenn der Warmatsgundbach Gundbach hieße, so aber Name vielleicht vom Personenname Gunzo
Gutenalpe Al Gutenalpe 3173,3178/79,3181-3190 ? TS127
umfaßt mit der Alpe Käser den gesamten Talhintergrund des Oytals innerhalb innerhalb des Stuibenfall, sowie den Talboden herauswärts bis zum sogenannten steinernen Hag, mit den Hütten Höfle (AVK 1097 hm), Wildenfeldhütte (AVK 1695 hm),Höfatshüttle (AVK 1625 hm) und Hüttlein am Eissee (AVK 1833 hm), Name von "ze der gueten albe"-die gute Alpe
Gütle1 H Giebel ? TS128
unterhalb der Alphütte von Giebel führt eine Steilwanne in das Gebiet von Untergiebel hinab, sie konnte durch herableiten von Mist her gedüngt werden und war sehr ertragreich, Name für gedüngtes Stück Bergmahd
Gütle2 AlW Käserstatt RV TS128
aufm Gütle, Gelände an dessen Ostrand die Alphütte von Käserstatt steht, Lägerflora westlich der Hütte deuten auf früheren Hüttenstandort hin, Name für gedüngtes Stück Bergmahd oder gedüngten Platz
Gütle3 AlW Durachalpe RV TS128
auf dem Gütle, Gütlesgern der AVK, hier soll zu Schrättlers Gütle gehöriger Stall gestanden haben, Name für gedüngtes Stück Bergmahd oder gedüngter Platz
Gütle4 ON Traufbergalpe RV TS129
äußeres und inneres Gütle, schlechthin auch Schrättlers Gütle im Traufberg genannt, Name für gedüngtes Stück Bergmahd oder gedüngte Plätze
Gütle5 H Krautetsalpe RV TS129
Krautetsalper Gütle, einfach auch Gütle genannt, Name für gedüngtes Stück Bergmahd
Gwänd T Gerstruben RV TS129
untere Gwänd für Wandstufe im Gebiet in der Südflanke der Höfats, durch das das Weglein in die Höfatswanne hinaufführt, oberes Gwänd für zweite Wandstufe, vom Fuße des Südwestgrates bis zum Westgipfel, Name Gwänd für Wand

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Seit Februar 1982 werden die Hefte der Reihe "Unser Oberstdorf" zweimal im Jahr vom Verschönerungsverein Oberstdorf herausgegeben und brachten seit dem ersten Erscheinen einen wirklichen Schub für die Heimatforschung. Mehr

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